Was man so nicht sehen kann

 

Mariel Gottwick
Installation, Fotografie, Grafik

   
©Mariel Gottwick


Vernissage am Freitag, 16. Januar 2026 um 19 Uhr
Einführung von Dr. Klaus Bock

Ausstellungsdauer: 17. Januar bis 13. Februar 2026
Gespräch mit der Künstlerin am Freitag, 30.1.2026 von 17.00 - 18 Uhr

Öffnungszeiten:
Fr - So von 15 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung
www.gottwick.de

 

 

 

Was man so nicht sehen kann

Mariel Gottwick befasst sich in dieser Ausstellung mit dem Sehen, mit dem Sehen von Dingen, Lebewesen und Prozessen, die man so nicht sehen kann, aber vielleicht anders?
Muss man genauer hinsehen oder vielleicht länger? Ja, manches ist zu klein, manches bewegt sich zu schnell, als dass man es mit bloßem Auge erkennen könnte. Manches vollzieht sich so langsam, dass Veränderungen für den Menschen kaum wahrnehmbar sind. Anderes bleibt hinter einer medialen Oberfläche verborgen. Der Blick dahinter ist erschwert, wenn man sich in farbigen Formen, markigen Sprüchen oder Angebots-Anreizen verfängt. Manche Dinge lassen sich nicht sehen, weil ein Wall von Gefühlen und Emotionen, der kaum überwindbar erscheint, die eigentlich sichtbaren Dinge verbirgt. Es ist ein Paradox, die Dinge sind in der Welt und doch werden sie manchmal nicht sichtbar.

Zur Person

Mariel Gottwick wurde in Paderborn in NRW geboren. Sie studierte 1974 bis 1978 Vi­suelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Berlin (heute, Universität der Künste Berlin). Öffentliche Aufträge folgen, u.a. wird eine Umweltschutz -Kampagne für das Bundesin­nenministerium publiziert. Im Eigenverlag Mit Hand & Fuß veröffentlicht sie mit Gerhard Schäufele Kalender, die mehrfach an Kalenderschauen Stuttgart, Osaka und Tokio ausgezeichnet werden. Anfang der 80er Jahre absolviert sie das Studium für Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bil­denden Künste Stuttgart. Mit Beendigung des Studiums lehrt sie an Freien Kunstschulen, Gymnasien und Hochschulen in Baden-Württemberg. Sie bildet Studierende in Mediengestaltung, Druckgrafik und Bildender Kunst aus. Zeitgleich entwickelt sie ihre künstlerische Tätigkeit. Ausgehend von traditionellen Techniken wendet sie sich bald von diesen ab, um verstärkt mit den damals sogenannten „Neuen Medien“ zu arbeiten. Fotografie, Video, Objekt und Installation sind bis heute ihre bevorzugten, bildgebenden Techniken. In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstel­lungen präsentiert sie ihre Arbeiten, die durch begleitende Publikationen dokumentiert werden. Seit 2013 lebt und ar­beitet sie wieder in Berlin.

 

 

 

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