Marion Koob

„Sonntags, 29:47 Uhr“


© Marion Koob

„Sonntags, 29:47 Uhr“ erzählt von einer Begegnung - zwischen der Fotografin Marion Koob und einer Rennbahn im Berliner Süden.
Vor allem aber auch von den Menschen, die man dort trifft. Wie erkundet man einen solchen Ort fotografisch, wie spricht man zu ihnen? „Sonntags, 29:47 Uhr“ entstand ohne Agenda und ohne den Wunsch zu dokumentieren. Jahrelang ist Marion Koob eingetaucht, mit offenem Blick den Menschen gegenüber, Winkeln und Fluren, den Baracken und Emporen. Sich einsaugen und treiben lassen, zuhören und sprechen lassen, sich auf Augenhöhe begegnen. Die Rennstrecke links liegen lassen. Stehenbleiben, wo das Gefühl einen hintreibt. Immer aber auch: die eigene Sehnsucht und Faszination in den Ort injizieren. Da sein, um zu sehen.

Marion Koob lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellungsbeginn: am 14. Januar 2022 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: vom 15. Januar bis 5. Februar 2022
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag · 15 bis 18 Uhr

 

Die Galerie verfügt über ein Hygienekonzept! Sie kann komplett durchlüftet werden und ist fast wie im Freien begehbar.